Alle Fragen zum Thema Reisestecker

Was ist ein Reisestecker?

Ein Reisestecker, Reiseadapter oder Steckdosenadapter dient dazu, die in der physikalischen Form oder elektrischen Charakteristik begründeten Unterschiede zwischen verschiedenen Steckersystemen zu überbrücken, so dass eine Verbindung hergestellt werden kann und das angeschlossene elektrische Gerät betrieben werden kann.
Ein Reisestecker kann in einfacher Ausführung nur einen Typ Stecker mit einem anderen Typ Steckdose verbinden. In aufwändigerer Ausführung erlaubt der Reisestecker, unterschiedlichste Steckertypen mit unterschiedlichsten Steckdosentypen zu verbinden.
Liegen die zu überbrückenden Unterschiede jedoch nicht nur in unterschiedlichen Stecker- und Steckdosentypen, sondern auch in unterschiedlichen Netzspannungen begründet (z.B. Deutschland 230 V gegenüber USA 110 V), so muss der Reisestecker auch einen Transformator enthalten, so dass ein für eine Netzspannung geeignetes Gerät an einer Steckdose mit einer anderen Netzspannung betrieben werden kann.

Quelle: www.wikipedia.de

Was ist ein Schutzkontaktstecker?

Informationen rund um Netzstecker und Reisesteckersets
Folgende 3 Netzsteckersysteme sind in Deutschland verbreitet und über entsprechende Normen standardisiert. Die Gehäuseenden (nicht auf der Kontaktseite) können konstruktiv unterschiedlich ausgeführt sein.

1. Schutzkontaktstecker (mit Erdungskontakten, 3-polig, Schutzklasse 1)

Begriffserklärung:

SCHUTZKONTAKT: „mit Erdungsbügeln in Steckdose und an Stecker“
Ein Schutzkontaktstecker hat 4 Kontakte: 2 Stifte für Außenleiter (Pol/Phase) und Neutralleiter (Null) sowie 2 Kontaktflächen für den Schutzleiter(Erde).

EURO-KONTAKT: Flachstecker, ohne Schutzkontakt.
Ein Europastecker hat 2 Kontakte:  die 2 dünnen, anfangs isolierten, Stifte für Außenleiter und Neutralleiter. Der Europastecker kann an Steckdosen vieler Länder benutzt werden, da der Abstand der Löcher praktisch gleich ist und nur die Lage/Form des Schutzleiters variiert.

Beide Begriffe kommen aus der VDE. Grundsätzlicher Gedanke bei elektrischen Geräten ist, dass ein Defekt nicht schon zum Zustandekommen einer Gefahr ausreichen darf. Die Sicherheitseinrichtungen müssen also redundant sein.

SCHUTZKLASSE 1: Schutzerdung an Gehäuse angeschlossen
Zuerst sind alle stromführenden Teile (aktiven Teile) entsprechend ihrer Spannung isoliert. Zusätzlich sind alle nicht aktiven Teile des Geräts, welche leitfähig sind, mit dem Schutzleiter verbunden. Geht die Isolierung kaputt, dann liegt das Gehäuse unter Spannung, die aber über den Schutzleiter auf Erdpotenzial heruntergezogen wird. Der so entstehende Kurzschluss lässt Sicherung oder Schutzleiter auslösen.
Also müssen alle Geräte der Schutzklasse 1 einen Schutzkontaktstecker haben.

SCHUTZKLASSE 2: schutzisoliert, Gehäuse aus elektrisch isolierendem Material
Der so entstehende Kurzschluss kann aufgrund der isolierenden Materialien keinen Stromschlag verursachen. Somit genügen bei Schutzklasse 2 Steckersysteme ohne Erdungskontakt wie z.B. der Euro-Stecker.

Zu beachten ist jedoch, daß viele Geräte jedoch diesen Schutzkontakt benötigen.
Hierzu zählen z.B. viele Laptop-Netzteile, Föns usw.
In Deutschland zugelassene und geprüfte Stecksysteme sind so konstruiert, daß es bei einer fachgerechten Installation nicht möglich ist, einen Schutzkontaktstecker (mit Erdungskontakten) in eine 2-polige Verlängerungsleitung oder Reisestecker-Set (ohne Schutzkontakt) einzustecken.
Sie können z.B. niemals einen Schutzkontaktstecker in ein 2-poliges Reisestecker-Set (sofern dieses den deutschen Sicherheitsstandards entspricht) einstecken.
Sollten Sie jedoch einen Stecker der Schutzklasse 1 (3polig, mit Schutzkontakt) über einen 2-poligen Reiseadapter anschließen möchten, ist dies ohne einem Eingriff (diesen möchten wir hier nicht beschreiben), welcher die Sicherheitsfunktion außer Kraft setzt, nicht möglich.

Unsere Reisestecker


Quelle: www.wikipedia.de

Was ist ein Konturenstecker?

Informationen rund um Netzstecker und Reisesteckersets
Folgende 3 Netzsteckersysteme sind in Deutschland verbreitet und über entsprechende Normen standardisiert. Die Gehäuseenden (nicht auf der Kontaktseite) können konstruktiv unterschiedlich ausgeführt sein.

2. Konturen-Stecker (OHNE Erdungskontakten, 2-polig, Schutzklasse 2)

Begriffserklärung

SCHUTZKONTAKT: „mit Erdungsbügeln in Steckdose und an Stecker“
Ein Schutzkontaktstecker hat 4 Kontakte: 2 Stifte für Außenleiter (Pol/Phase) und Neutralleiter (Null) sowie 2 Kontaktflächen für den Schutzleiter(Erde).

EURO-KONTAKT: Flachstecker, ohne Schutzkontakt.
Ein Europastecker hat 2 Kontakte:  die 2 dünnen, anfangs isolierten, Stifte für Außenleiter und Neutralleiter. Der Europastecker kann an Steckdosen vieler Länder benutzt werden, da der Abstand der Löcher praktisch gleich ist und nur die Lage/Form des Schutzleiters variiert.

Beide Begriffe kommen aus der VDE. Grundsätzlicher Gedanke bei elektrischen Geräten ist, dass ein Defekt nicht schon zum Zustandekommen einer Gefahr ausreichen darf. Die Sicherheitseinrichtungen müssen also redundant sein.

SCHUTZKLASSE 1: Schutzerdung an Gehäuse angeschlossen
Zuerst sind alle stromführenden Teile (aktiven Teile) entsprechend ihrer Spannung isoliert. Zusätzlich sind alle nicht aktiven Teile des Geräts, welche leitfähig sind, mit dem Schutzleiter verbunden. Geht die Isolierung kaputt, dann liegt das Gehäuse unter Spannung, die aber über den Schutzleiter auf Erdpotenzial heruntergezogen wird. Der so entstehende Kurzschluss lässt Sicherung oder Schutzleiter auslösen.
Also müssen alle Geräte der Schutzklasse 1 einen Schutzkontaktstecker haben.

SCHUTZKLASSE 2: schutzisoliert, Gehäuse aus elektrisch isolierendem Material
Der so entstehende Kurzschluss kann aufgrund der isolierenden Materialien keinen Stromschlag verursachen. Somit genügen bei Schutzklasse 2 Steckersysteme ohne Erdungskontakt wie z.B. der Euro-Stecker.

Zu beachten ist jedoch, daß viele Geräte jedoch diesen Schutzkontakt benötigen.
Hierzu zählen z.B. viele Laptop-Netzteile, Föns usw.
In Deutschland zugelassene und geprüfte Stecksysteme sind so konstruiert, daß es bei einer fachgerechten Installation nicht möglich ist, einen Schutzkontaktstecker (mit Erdungskontakten) in eine 2-polige Verlängerungsleitung oder Reisestecker-Set (ohne Schutzkontakt) einzustecken.
Sie können z.B. niemals einen Schutzkontaktstecker in ein 2-poliges Reisestecker-Set (sofern dieses den deutschen Sicherheitsstandards entspricht) einstecken.
Sollten Sie jedoch einen Stecker der Schutzklasse 1 (3polig, mit Schutzkontakt) über einen 2-poligen Reiseadapter anschließen möchten, ist dies ohne einem Eingriff (diesen möchten wir hier nicht beschreiben), welcher die Sicherheitsfunktion außer Kraft setzt, nicht möglich.

Unsere Reisestecker

Quelle: www.wikipedia.de

Was ist ein Eurostecker?

Informationen rund um Netzstecker und Reisesteckersets

Folgende 3 Netzsteckersysteme sind in Deutschland verbreitet und über entsprechende Normen standardisiert. Die Gehäuseenden (nicht auf der Kontaktseite) können konstruktiv unterschiedlich ausgeführt sein.

3. Euro-Stecker (OHNE Erdungskontakten, 2-polig, Schutzklasse 2

Begriffserklärung

SCHUTZKONTAKT: „mit Erdungsbügeln in Steckdose und an Stecker“
Ein Schutzkontaktstecker hat 4 Kontakte: 2 Stifte für Außenleiter (Pol/Phase) und Neutralleiter (Null) sowie 2 Kontaktflächen für den Schutzleiter(Erde).

EURO-KONTAKT: Flachstecker, ohne Schutzkontakt.
Ein Europastecker hat 2 Kontakte:  die 2 dünnen, anfangs isolierten, Stifte für Außenleiter und Neutralleiter. Der Europastecker kann an Steckdosen vieler Länder benutzt werden, da der Abstand der Löcher praktisch gleich ist und nur die Lage/Form des Schutzleiters variiert.

Beide Begriffe kommen aus der VDE. Grundsätzlicher Gedanke bei elektrischen Geräten ist, dass ein Defekt nicht schon zum Zustandekommen einer Gefahr ausreichen darf. Die Sicherheitseinrichtungen müssen also redundant sein.

SCHUTZKLASSE 1: Schutzerdung an Gehäuse angeschlossen
Zuerst sind alle stromführenden Teile (aktiven Teile) entsprechend ihrer Spannung isoliert. Zusätzlich sind alle nicht aktiven Teile des Geräts, welche leitfähig sind, mit dem Schutzleiter verbunden. Geht die Isolierung kaputt, dann liegt das Gehäuse unter Spannung, die aber über den Schutzleiter auf Erdpotenzial heruntergezogen wird. Der so entstehende Kurzschluss lässt Sicherung oder Schutzleiter auslösen.
Also müssen alle Geräte der Schutzklasse 1 einen Schutzkontaktstecker haben.

SCHUTZKLASSE 2: schutzisoliert, Gehäuse aus elektrisch isolierendem Material
Der so entstehende Kurzschluss kann aufgrund der isolierenden Materialien keinen Stromschlag verursachen. Somit genügen bei Schutzklasse 2 Steckersysteme ohne Erdungskontakt wie z.B. der Euro-Stecker.

Zu beachten ist jedoch, daß viele Geräte jedoch diesen Schutzkontakt benötigen.
Hierzu zählen z.B. viele Laptop-Netzteile, Föns usw.
In Deutschland zugelassene und geprüfte Stecksysteme sind so konstruiert, daß es bei einer fachgerechten Installation nicht möglich ist, einen Schutzkontaktstecker (mit Erdungskontakten) in eine 2-polige Verlängerungsleitung oder Reisestecker-Set (ohne Schutzkontakt) einzustecken.
Sie können z.B. niemals einen Schutzkontaktstecker in ein 2-poliges Reisestecker-Set (sofern dieses den deutschen Sicherheitsstandards entspricht) einstecken.
Sollten Sie jedoch einen Stecker der Schutzklasse 1 (3polig, mit Schutzkontakt) über einen 2-poligen Reiseadapter anschließen möchten, ist dies ohne einem Eingriff (diesen möchten wir hier nicht beschreiben), welcher die Sicherheitsfunktion außer Kraft setzt, nicht möglich.

Unsere Reisestecker

Quelle: www.wikipedia.de

Gibt es eine Länderübersicht der Steckertypen? Was ist Netzspannung und Netzfrequenz?

Netzspannung

Als Netzspannung bezeichnet man die von den Energieversorgern bereitgestellte elektrische Spannung, die zur Übertragung elektrischer Leistung eingesetzt wird. Neben der Spannung der Hoch- und Mittelspannungsnetze wird unter Netzspannung häufig die Höhe der einphasigen Wechselspannung in den Niederspannungsnetzen verstanden.
Diese beträgt in Europa sowie den meisten anderen Gebieten der Erde 230 V bei einer Frequenz von 50 Hz.
Die Spannung 230 V wurde in der internationalen Norm IEC 60038:1983 als Standardspannung festgelegt. Bis 1987 betrug die Netzspannung in Deutschland 220 V mit einer Toleranz von ± 10 %. Danach erfolgte zunächst eine schleichende Umstellung auf 230 V + 6 % und - 10 %. Ab 2009 darf die Netzspannung von 230 V um ± 10 % abweichen. Praktisch stellt die 230-Volt-Netzspannung die Spannung zwischen einem Außenleiter und dem Mittelpunktleiter von Dreiphasenwechselstrom (ugs. auch Dreh- oder Kraftstrom genannt) mit 400 V zwischen den Außenleitern dar (Faktor Wurzel aus 3).
Die erhöhte Netzspannung führte bei nichtgeregelten Verbrauchern – wie Glühlampen – zu einem erhöhten Energieverbrauch und vorzeitigem Defekt. Auch eine Reihe von Geräten, deren Nennspannung 220 V betrug, wurden durch die erhöhte Spannung zerstört. Die Erhöhung der Spannung um ca. 5 % führt zu einer Erhöhung des Energieverbrauches bei diesen Geräten um ca. 10 %. Der Einsatz von Spannungen am oberen Bereich der Toleranzgrenze führt zu einem erhöhten Absatz von Energie, ohne dass dafür neue Geräte oder Werbung erforderlich sind. Höhere Spannung bedeutet aber auch relativ niedrigere Energieverluste auf den Leitungen, wenn die gleiche Leistung übertragen wird.



Spannung/Frequenz

In den USA und weiten Teilen des amerikanischen Kontinents beträgt die Netzspannung zwischen 110 und 120 V bei einer Frequenz von 60 Hz.
Im Idealfall ist der zeitliche Verlauf der Netzspannung sinusförmig. Die Spannungsangabe bezieht sich dabei auf den Effektivwert und nicht auf den immer nur kurzzeitig erreichten Scheitelwert der Sinuskurve.
Der sinusförmige Verlauf der Netzspannung wird zunehmend durch nichtlineare Verbraucher gestört. Dazu zählen Gasentladungslampen, Gleichrichter, Dimmer (Thyristor- und Triac-Steller), Frequenzumrichter und Schaltnetzteile ohne Power-Faktor-Korrektur (PFC). Auch Asynchronmotoren verursachen Netzverunreinigungen (Nutenpfeifen).
Die Netzfrequenz wird heute sehr genau eingehalten, sodass man sie zur Steuerung von Uhren verwenden kann

Quelle: www.wikipedia.de

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