Alle Fragen zum Thema Werbeanbringung

Was ist Tampondruck?

Der Tampondruck ist ein indirektes Druckverfahren (Tiefdruckprinzip), das sich zum wichtigsten Verfahren zum Bedrucken von Kunststoffkörpern entwickelt hat und das besonders in der Werbemittelbranche nicht mehr wegzudenken ist.
Das Druckklischee trägt in seiner Oberfläche das zu druckende, tiefer liegende Druckbild. Die Rakel flutet die Farbe in das tiefer liegende Druckbild und rakelt die überschüssige Farbe sauber ab.
Nach dem Rakeln fährt ein elastischer Drucktampon über das Klischee und nimmt über eine Hubbewegung die zurückgebliebene Farbe auf, um diese dann auf das Kunststoffteil zu übertragen, also indirekt zu drucken.
Der Vorteil dieser ungewöhnlichen Druckübertragung besteht in der Verformbarkeit des Tampons aus Silikonkautschuk, durch den das Bedrucken von gewölbten Flächen (konvex oder konkav) ohne weiteres möglich wird. Der Tampon nimmt aufgrund seiner Elastizität die Form des zu bedruckenden Körpers an und kann so ideal das Motiv auf den Bedruckstoff übertragen.
In der Werbemittelbranche wird diese Drucktechnik besonders oft angewandt, da viele Werbeartikel keine ebene Oberfläche aufweisen.

Quelle: www.wikipedia.de

Was ist Siebdruck?

Der Siebdruck ist ein Druckverfahren, bei dem die Druckfarbe mit einer Gummirakel durch ein feinmaschiges Gewebe hindurch auf den Bedruckstoff (Papiere, Kunststoffe, Textilien etc.) gedruckt wird. An denjenigen Stellen des Gewebes, wo der Bildvorlage entsprechend keine Farbe gedruckt werden soll, sind die Maschenöffnungen des Gewebes durch eine Schablone farbundurchlässig gemacht worden.
Der Siebdruck wird neben dem Hochdruck, dem Tiefdruck und dem Flachdruck (Offsetdruck) auch als Durchdruck bezeichnet, da die druckenden Stellen der Siebdruckform farbdurchlässig sind. Der Siebdruck gilt historisch gesehen als viertes Druckverfahren, den Digitaldruck, der sich seit den 1990er Jahren entwickelt, könnte man als das fünfte Druckverfahren bezeichnen.
Die Anwendungsgebiete des Siebdruckverfahrens sind äußerst vielfältig. Das Verfahren wird im Bereich der Werbung und Beschriftung eingesetzt, aber auch für industrielle Anwendungen, im Textil- und Keramikdruck oder für künstlerische Drucke. Die Vorteile des Siebdrucks liegen darin, dass durch verschiedene Gewebefeinheiten der Farbauftrag variiert werden kann (deckend oder lasierend), zudem können sehr viele verschiedene Farbsorten verdruckt werden. Das Druckformat kann im Extremfall mehrere Meter betragen, es können auch geformte Gegenstände wie Flaschen, Dosen oder Gerätegehäuse bedruckt werden. Im Vergleich zu den anderen Druckverfahren ist die Druckgeschwindigkeit allerdings relativ gering, das Siebdruckverfahren wird deshalb meistens für den Druck von kleineren und mittleren Auflagen eingesetzt, als spezielle "Beschichtungstechnik mit Druckfarbe".

Quelle: www.wikipedia.de

Wie funktioniert Lasergravur?

Gravur / Lasergravur
Unter Laserbeschriftung versteht man das Beschriften oder Markieren von Oberflächen mit Hilfe eines starken Laserstrahls. Im Gegensatz zum Laserdruck bei dem mit einem schwachen Laserstrahl nur der Pigmentauftrag auf dem bedruckten Material gesteuert wird, wird bei der Laserbeschriftung die Oberfläche des beschrifteten Materials selbst verändert. Das Verfahren und der Energieeinsatz hängen daher vom Material der Oberfläche ab. Laserbeschriftungen sind wasser- und wischfest und sehr dauerhaft. Sie können schnell und automatisiert und individuell erzeugt werden, weshalb das Verfahren gerne zur Nummerierung von Einzelteilen verwendet wird.

Prinzipien
Je nach Material werden verschiedene Effekte mit der Laserbeschriftung erzielt.
Organische Materialien
Bei organischen Materialien wie Papier, Pappe, Holz oder Leder werden durch die lokale Aufheizung chemische Umwandlungsreaktionen ausgelöst, die sich in einer Farbänderung äußern. Das ist vergleichbar mit dem Setzen eines Brandzeichens. Bei den ebenfalls organischen Kunststoffen kann das zwar auch der Fall sein, häufig werden aber spezielle Kunststoffe eingesetzt, bei denen durch das Erhitzen ein gezielter Farbumschlag stattfindet. Das erweitert das Spektrum der erzielbaren Farbvarianten.
Ein Beispiel für dieses Verfahren sind Computertastaturen.

Farbabtrag
Eine weitere Variante der Laserbeschriftung ist der gezielte Farbabtrag von beschichteten Gegenständen, so dass die darunterliegende Farbe der Gegenstände hervortritt.

Anlaufbeschriftung
Bei metallischen Oberflächen ist auch eine Anlaufbeschriftung möglich. Metalle, die bis zu einer bestimmten Temperatur erhitzt werden, erhalten durch Oxidationsprozesse auf der Oberfläche einen farbigen Überzug. Bei Stahl ist das als Bläuen bekannt, an verchromten Auspuffrohren von Motorrädern ist der Effekt in den verschiedenen temperaturabhängigen Stadien gut zu beobachten.

Gravur
Durch den laserinduzierten Materialabtrag ist auf allen Materialien, selbst auf und in Glas, eine Gravur möglich. Die Gravur geht nicht immer mit einer Farbänderung einher und ist daher meist schlechter sichtbar, aber dafür dauerhafter, da sie nur durch tiefes Abschleifen entfernt werden kann.

ABB intra3-Verfahren / 3D-Lasergravur
Quellen: Auszug stark angelehnt an Informationen auf der Website von glassystem.de[1]
Kurzbeschreibung
Digitale 3D-Daten eines Objektes werden mit spezieller Software in ein Punktgitter umgewandelt. Dieses Punktgitter, vergleichbar einer dreidimensionalen Schwarz-Weiß-Bitmap mit definierten Punktabständen, wird zur Steuerung der Impulse eines Lasers (gütegeschalteter Nd:YAG-Laser) verwendet, wobei der Fokus des Laserstrahles im Glas entsprechend positioniert wird.
Dadurch entsteht ein Abbild der digitalen Daten im Inneren eines transparenten Materials, ohne die äußere Oberfläche zu beschädigen.

Technik:
Der Laser erzeugt ein konisches Lichtstrahlbündel, welches die Glasoberfläche zerstörungsfrei durchdringt, jedoch im Inneren des Glases fokussiert ist. Dort wird er aufgrund der hohen Leistungsflussdichte absorbiert - es treten für wenige Mikrosekunden Temperaturen um 20.000° C Grad auf. Der Vorgang ist mit einer Mikroexplosion vergleichbar. Das Resultat ist eine Kristallisation (Devitrifikation, Entglasung) minimaler Größe, von der winzige Risse ausgehen. Der einzelne Brennpunkt ist nicht zu sehen, aber von diesem Brennpunkt gehen kleine Risse aus, die hinterher das einfallende Licht spiegeln. Sie bilden in ihrer Menge und Anordnung das eigentliche Motiv.
Im Gegensatz zu allen anderen Bearbeitungen von Glas wird hierbei die Oberfläche nicht beschädigt bzw. bearbeitet. Die Innengravuren können für dekorative Designs in Flachglas oder Glasobjekten ebenso verwendet werden, wie für die industrielle Produktmarkierung. Das Erscheinungsbild ist einer mattierten Glasoberfläche ähnlich, jedoch im Inneren eines ansonsten glatten Glaskörpers.

Quelle: www.wikipedia.de

Was ist Blindprägung?

Blindprägung bezeichnet in der Buchherstellung das Einprägen eines Elementes (Text oder Logo) in ein Material, wobei im Gegensatz zur Farbprägung keine Farbfolie auf das zu prägende Material übertragen wird. Dabei entsteht ein vertiefter Bereich im geprägten Material, der sich durch die Einwirkung von Wärme und Druck des Stempels im Glanz oder der Glätte vom restlichen Material unterscheiden kann. Typische Anwendungen von Blindprägungen sind die Gestaltung von Rahmen, Schildern oder Grundflächen, die mittels Farbprägung weiter hervorgehoben werden.
Der Prägestempel besteht aus Metall (meist Magnesium oder Messinglegierungen), um die notwendigen Kräfte beim Prägen übertragen zu können.
Es gehört zu den Sonderdruckverfahren, bei dem eine Gravur und als Gegenform eine Matrize unter hohem Druck eine Prägung im Papier erzeugen. Erhabene Motive nennt man Hochprägungen, vertiefte Motive Tiefprägungen. Bei mehrstufigen Prägungen können verschiedene Ebenen kombiniert werden. Die hohe Schule sind Reliefprägungen mit dreidimensionalen Verläufen.

Quelle: www.wikipedia.de

Was bedeutet CMYK?

CMYK steht für Cyan (ein grünliches Blau), Magenta (ein zum Violett tendierendes Rot), Yellow (ein mittleres Gelb) und Key (Schwarz, zur Erhöhung des Kontrastes in dunklen Stellen) und ist ein subtraktives Farbmodell, welches die technische Grundlage für den modernen Vierfarbdruck bildet. Vereinfacht kann es als komplementär zum RGB-Farbmodell verstanden werden.
Der Wertebereich jeder einzelnen Farbe geht von 0% bis 100%, wobei 0% einer unbedruckten und 100% einer Volltonfläche entspricht. Durch Mischen der drei Grundfarben entsteht der Farbraum.

Die Schlüsselfarbe K zu sämtlichen Helligkeitsstufen, Schwarz, dient nicht der Farbgebung, sondern lediglich zum Abdunkeln von Farben. Der Begriff „Key“ bzw. Black oder auch Kontrast (Schwarz) wird anstelle von „Black“ verwendet, um Missverständnissen mit dem „B“ vorzubeugen, das im Englischen für „Blue“ steht. Die Druckfarbe Schwarz ist unter anderem nötig, weil der Zusammendruck der drei anderen Farben zwar theoretisch (subtraktives Farbmodell), aber nicht praktisch Schwarz ergibt, da die im Druck verwendeten Cyan-, Magenta- und Gelb-Farbstoffe keine perfekten Sekundärfarben sind. Ein anderer Grund für das zusätzliche Drucken mit Schwarz ist der Unbuntaufbau eines Bildes. Er wird bei der Separation des Bildes bestimmt und vermeidet, dass zu viele Farben übereinander gedruckt werden.
Industrieller Farbdruck mit CMYK-Farben wird dort auch als Druck nach Euroskala bezeichnet, was sich farblich an der ehemaligen Europaskala orientiert. Diese Bezeichnung ist im weiteren Sinne umgangssprachlich (vor allem in den USA als Euroscale) für den europäischen Offsetdruck gebraucht. Einer echten Norm entspricht die Euroskala aber nicht. Die korrekte Bezeichnung für die umgangssprachliche Euroskala lautet ISO-Skala und bezieht sich auf die Normierung ISO 2846, welche die Eigenschaften dieser Farben für Farblieferanten definiert. Darüber hinaus wird in der ISO 12647-2 die Farbwirkung dieser Druckfarben auf unterschiedlichen Druckpapieren beschrieben. Für die praktische Anwendung dieser Norm existieren entsprechende ICC-Profile, beispielsweise „ISO Coated sb“ für den Druck auf gestrichenen Papieren.
Auch Tintenstrahldrucker arbeiten meist mit CMYK-Farben. Einige hochwertige Geräte weisen zusätzlich noch zwei weitere Farben auf: ein helles Magenta und ein helles Cyan. Durch diese beiden Zusatzfarben ergibt sich ein größerer druckbarer Farbumfang als im Druck mit klassischen CMYK-Farben und das Streuraster des Tintenstrahldrucks wird in hellen Farbmischungen weniger wahrgenommen.

CMYK in Relation zu anderen Farbräumen

Es kann sich hier nur um eine symbolische Darstellung handeln, da das Medium der Darstellung ein Monitor ist und somit eine Beschränkung in der Anzahl der darstellbaren Farben technisch bedingt gegeben ist.
Das farbige Feld steht symbolisch für alle für das menschliche Auge sichtbaren Farben. (CIE-Normvalenzsystem nach Rösch).

  • Die graue Linie kennzeichnet symbolisch den CMYK-Farbraum,
  • die schwarze den RGB-Farbraum,

welche sich innerhalb des parabelförmigen xyY-Farbraumes befinden.
Über ICC-Profile werden den Farbeingabe- und Farbausgabegeräten, z.B. Monitor, Scanner, Drucker etc. die jeweils passenden Farbräume zugeordnet.
Andere Schreibweisen
Im Gegensatz zum RGB-Farbraum, bei dem die Reihenfolge der Buchstaben tatsächlich der Anordnung der Subpixel auf den meisten Flachbildschirmen entspricht, gibt es für die Buchstabenfolge „CMYK“ keine natürliche Ordnung. Meist wird die alphabetische Reihenfolge für die drei Farbkomponenten bevorzugt. Es sind aber auch andere Schreibweisen verbreitet z. B. YMCK (umgekehrt alphabetisch) oder CYMK (M und Y vertauscht).
Verschiedene Hersteller bieten außerdem CMYKT- oder YMCKT-Druckerpatronen an. Das „T“ steht dabei für „Topcoat“, einen speziellen Lack zum Überziehen des Papiers mit einer besonders lichtbeständigen, glänzenden oder wasserabweisenden Schutzschicht.

Quelle: www.wikipedia.de

Was ist die Euroskala?

Euroskala ist die Kurzbezeichnung für die Europäische Farbskala für den Offsetdruck nach DIN 16539 von 1971.
Eine Farbskala ist eine Zusammenstellung der vier Druckfarben für den Vierfarbdruck. Im Labor hergestellte Probedrucke mit festgelegter Schichtdicke auf festgelegte Bedruckstoffe sind die Grundlage für die farbmetrische Normung der Farbskalen. Im Zuge einer internationalen Vereinheitlichung verschiedener Farbskalen wurde die DIN 16539 im Jahr 2000 durch die Norm ISO 2846-1 ersetzt. Der Begriff Euroskala ist aber immer noch üblich. Andere veraltete Farbskalen sind: DIN 16509 (kalte Farbtöne, großer Farbraum, technische Probleme durch geringe Echtheiten der verwendbaren Pigmente), Kodak-Skala (warme Farbtöne, auf Kodak Filmmaterial abgestimmt), SWOP (US-Norm für Rollenoffset), JapanColourSF90.

Quelle: www.wikipedia.de

Was ist das Vollfarbsystem?

Einordnung
Ein Vollfarbsystem ist im Bereich der Drucktechnik ein meistens auf einem Laserdrucker basierendes Drucksystem, welches Mischfarben durch echte Farbmischung auf dem Druckmedium erzeugt.

Technik
Einfache Farbdrucker, die nur eine Farbe pro Bildpunkt abbilden können, erweitern das Druckraster, so dass für jeden ab zu bildenen Bildpunkt ein Raster von üblicherweise 8 × 8 Druckpunkten zur Verfügung steht. Diese 64 Punkte werden zur Erzielung der gewünschten Bildfarbe mit den entsprechenden Druckfarben bedruckt. Die Auflösung wird durch dieses Verfahren um den Faktor 8 vermindert, so wird beispielsweise mit einer physikalischen Auflösung von 2400 dpi eine tatsächliche Auflösung von 300 dpi erzielt. Diese Vorgehensweise ist notwendig, da jeder Druckpunkt nur mit einem 100%igen Farbauftrag gedruckt werden kann. Nach diesem Rasterverfahren arbeiten alle Tintenstrahl- und konventionellen Laserdrucker.

Vollfarbsysteme unterscheiden sich in zwei Punkten:

  • Der Farbauftrag eines Druckpunktes kann variieren
  • Die vier Grundfarben können übereinander gedruckt werden

Während bei normalen Laserdruckern die Bildtrommel elektrisch geladen und durch Belichtung entsprechender Pixel auf der Trommel an diesen Stellen komplett entladen wird, ein Pixel also durch Ladung oder Nichtladung an der entsprechenden Stelle der Trommel definiert ist, werden bei Vollfarbsystemen auch Teilladungen verwendet, an denen eine geringere Menge Toner haften bleibt. Die Teilladungen werden durch graduellen Abbau einer vollen Ladung erzielt. Der graduelle Abbau wird erreicht entweder durch das Verändern der Verweilzeit des Lasers oder durch mehrfaches überstreichen der zu entladenen Stelle. Modernere Systeme sind in der Lage die Helligkeit der Lichteöemente in kürzester Zeit zu verändern und können daher auf ein mehrfaches überstreichen oder unterschiedliche Verweilzeiten verzichten.
Zudem werden die einzelenen Farbschichten übereinandergedruckt und vermischen sich beim Fixieren zu einer Volltonfarbe. Während also klassische Rasterducksysteme die Farberzeugung auf Kosten der Auslösung durchführen verändert sich die nutzbare Auslösung bei Vollfarbsystemen nicht.
Inzwischen bieten einige Hersteller auch konventionelle Laserdrucker an, die in gewissen Grenzen die Ladungen beeinflussen und abstufen können.
Der Toner eines Vollfarbsystem unterscheidet sich in seiner Charakteristik von der eines Laserdruckers, da letzterer nicht die Anforderung hat mehrere Schichten übereinander drucken zu müssen. Zwei Systeme sind derzeit im Einsatz: Wachsbasierende und Metalloxydbasierende Toner. Bei letzteren wird die abschließende Fixierung in der Regel durch ein Fixieröl übernommen.
Einfache Vollfarbsysteme arbeiten mit einer Bildtrommel und bedrucken das Medium in vier Durchläufen. Aufwändigere Systeme arbeiten mit vier Trommeln - für jede der Druckfarben eine - und erreichen damit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Seiten pro Minute.

Vor- und Nachteile
Die Vorteile von Vollfarbsystemen sind die sehr großen Farbräume, satte Farben mit hoher Tiefenwirkung und die sehr gute Druckbarkeit von Tönungen mit Sättigungen unter 20 %, die bei einem normalen Drucker entweder bereits außerhalb des darstellbaren Farbraumes liegen oder durch starkes Grieseln erkennbar sind (z. B. in hellen Wolken). Da die Systeme ohne klassisches Druckraster arbeiten, kennen sie das Problem der Moiré-Effekte nicht.
Die Nachteile sind der sehr hohe Anschaffungspreis, die Größe der Geräte und der relativ hohe Wartungsaufwand. Des weiteren entsteht prinzipbedingt eine plastischer Farbauftrag und eine Glanzeffekt an den bedruckten Stellen, welcher nicht immer erwünscht ist. Für Massendrucksachen sind die Systeme in der Regel nicht geeignet.

Anwendung
Vollfarbsysteme belohnen den Nutzer mit hervorragenden Ergebnissen, stellen jedoch sehr hohe Anforderungen an die zu druckenden Daten. Der große Farbraum, die hohe Kontrastschärfe verstärken nicht nur den Bildeindruck, sondern auch Störeinflüsse z.B. durch JPEG-Fragmente und Treppenstufen an den Kanten, wenn die Auflösung der Vorlage zu gering ist. An dieser Stelle sind Rasterdruckverfahren "dankbarer". Durch die Rasterung der konventionellen Drucker, die bei Pixelbildern nicht selten wie ein Weichzeichner wirkt, enfällt dieser Effekt bei Vollfarbsystemen völlig. Die Abbildungsschärfe und die Farbwiedergabe liegen über der eine Monitors, so dass manche Störungen erst auf dem Druck sichtbar sind.

Einsatzgebiete
Vollfarbsysteme sind in der Herstellung erheblich aufwändiger als konventionelle Laserdrucksysteme und werden vorzugsweise unter anderem im Druckbereich und im Bereich Kunstdrucke eingesetzt. Am häufigsten findet man diese Systeme jedoch in Werbeagenturen. Da der Farbraum weit über dem konventioneller Druckmaschinen liegt, werden die Geräte für den Proof eingesetzt, da sich damit nahezu alle Druckmaschinen simulieren lassen. Der Markt zeigt wohl hauptsächlich aufgrund des hohen Anschaffungpreises (ab 10.000 Euro für einfache DIN-A4-Geräte in der Basisausstattung) der Geräte eine deutliche Ausrichtung auf professionell/gewerbliche Nutzung – Geräte für den privaten Einsatz sind derzeit nicht auf dem Markt. Professionelle Duplex-A3-Geräte mit integriertem RIP beginnen mit den üblichen Anbaugeräten bei rund 30.000 Euro und erreichen bei Vier-Trommelsystemen mit hohem Durchsatz schnell die 250.000-Euro-Marke.

Quelle: www.wikipedia.de

Was ist ein Proof?

Ein Proof ist beim Drucken ein Einzeldruck, der erstellt wird, bevor ein Druckprodukt in die Massenauflage geht. Er soll einen farbverbindlichen Voreindruck geben, wie das spätere Produkt beispielsweise im Offsetdruck aussehen wird.
Man unterscheidet analoge und digitale Prooftechniken. Bei den analogen Verfahren wird der Proof über die Zwischenstufe einer Druckform (Film) hergestellt; bei digitalen Verfahren wird direkt aus den Daten ein Proof ausgegeben.
Eine Sonderform ist der Softproof. Hierbei werden die Daten auf einem farbkalibrierten Monitor visualisiert. Dieses Verfahren wird langfristig an Bedeutung zunehmen, da es mit keinen weiteren Kosten für Verbrauchsmaterialien verbunden ist.
Beim analogen Laminatproof werden auf spezielles Trägermaterial laminierte lichtempfindliche Folien mit den farbseparierten Druckfilmen belichtet und anschließend mit speziellem Farbpulver analog den Prozessfarben eingefärbt und übereinander entwickelt, um eine Vorstellung vom späteren Druck zu geben; bekannt ist insbesondere Cromalin von DuPont.
Altona Testsuite ist ein Satz digitaler Vorlagen und analoger Drucke, welche zur Beurteilung von digitalen Proofsystemen genutzt werden kann.

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Was ist eine Reinzeichnung?

Eine Reinzeichnung ist eine reproduktionsfähige Vorlage für den Druck. Sie enthält alle zu druckenden Elemente oder zumindest Platzhalter, in die andere Druckvorlagen montiert werden können.
Da im Zeitalter von DTP nicht mehr mit Lineal, Feder und Tinte gezeichnet wird, ist eine Reinzeichnung in der Regel eine Satzdatei (vgl. z.B. QuarkXPress, InDesign, PageMaker, LaTeX). In ihr wird der endgültige Stand (die Position) aller zu druckenden Elemente (Schrift, Farbflächen, Bilder) festgelegt. Elemente, die zum Zeitpunkt der Reinzeichnung noch nicht vorliegen, werden mit Platzhaltern versehen, etwa Blindtext oder Rohscans, und können nachträglich ausgetauscht werden. Außerdem werden bei der Reinzeichnung vom Druckverfahren abhängige technische Parameter wie Farbmanagement und Trapping eingestellt.
Die Reinzeichnung wird in der Regel am Ende der graphischen Gestaltung einer Drucksache angelegt. Aus der Reinzeichnung kann - ggfs. nach Austausch der Platzhalter gegen druckreife Elemente - ein PDF erzeugt werden, das in der Druckerei direkt zu Plattenbelichtung benutzt wird.

Quelle: www.wikipedia.de

Was sind Druckmarken?

Druckmarken werden im DTP-Bereich verwendet, um den Druck nach Farbe, Position und Qualität zu kontrollieren. Sie werden in der Regel am Rand positioniert und später weggeschnitten. Druckmarken können manuell in den jeweiligen DTP-Programmen wie QuarkXPress, InDesign oder Scribus manuell oder automatisch erzeugt werden. Zu den Druckmarken gehören Beschnittzeichen, Passmarken, Name des Farbauszugs, Name der Datei, Beschnittzugabenmarken und Kontrollstreifen :Beschnittzeichen / Falzmarken
Beschnittzeichen werden außerhalb der Dokumentenseite entlang der Seitenkanten gesetzt. Beschnittzeichen sind in einer durchgehenden und Falzmarken in einer gestrichelten Linie mit einer Stärke von 0.25 Punkt, Länge 5-7mm mit einem 3 mm Abstand zur Nutzfläche und zum Seitenrand, ergibt min. 11-13 mm Beschnittzugabe.

Quelle: www.wikipedia.de

Was ist Graubalance?

Von Graubalance spricht man in der Drucktechnik, wenn unbunte Bildstellen nicht zu bunten Bildstellen umkippen sollen.
Beim Druck kann jeder Tonwert durch bestimmte Anteile von Cyan, Magenta und Gelb wiedergegeben werden. Oft kommt es dabei zu Veränderungen der Anteile. Verändern sich alle drei Farben in die gleiche Richtung, so wird dies vom Betrachter als wenig störend empfunden. Anders ist es, wenn sich die Farben ungleichmäßig oder sogar in gegenläufiger Richtung verändern.
Darum ist es wichtig die Farbanteile in der erforderlichen Balance zu halten. Besonders empfindlich reagiert das menschliche Auge auf Veränderungen an Graufeldelementen. Diese Bereiche bestehen aus einem Satz von Tonwerten für Cyan, Magenta und Gelb, die beim Zusammendruck eine unbunte Farbe ergeben. Das aus CMY gebildete dunkle Grau oder Schwarz wird bei Farbschwankungen zu farbstichig.
Das Ziel ist ein neutrales Grau und ein sattes Schwarz anstatt eines dunklen Brauns. Um die Graubalance nicht zu stören, dürfen sich die Tonwerte von CMY um nicht mehr als 4 bis 5 Prozent unterscheiden.

Quelle: www.wikipedia.de

Was bedeutet Gut zum Druck?

Das Gut zum Druck - abgekürzt GzD - ist der letzte Kontrollabzug vor dem Druck (Reproduktionstechnik).
Bei den modernen, weit gehend digitalisierten Abläufen in Druckereien kommt das GzD oft aus einem gewöhnlichen (Farb-)Drucker mit Tintenstrahl- oder Lasertechnologie. Es ist dann nicht verbindlich für Druckqualität und Farbe.
Zu kontrollieren sind

  • Text
  • Layout (Gestaltung)

Mit der Freigabe des GzD bestätigt der Auftraggeber der Druckerei, dass alles in Ordnung ist. Für Fehler, die bei der Kontrolle übersehen wurden, trägt der Auftraggeber die Verantwortung.

Quelle: www.wikipedia.de

Wie ist der Ablauf bei einer Werbeanbringung?

Standskizze oder Proof
Wenn Sie einen Werbeaufdruck am Produkt wünschen, senden Sie uns Ihr Logo (echtes vektorisiertes EPS) samt Druckinstruktionen per e-mail ein.
Wir erstellen Ihnen eine elektronische Standskizze / Proof, welche eine Fotomontage aus dem Produkt und dem Logo ist. So sehen Sie schon vor dem eigentlichen Aufdruck, wir das Logo von den Proportionen und den Farben am Produkt wirkt. Viele (leider sind nicht alle Vorlagen optimal geeignet) von uns erstellte Standskizzen wirken, als ob wir das Logo bereits auf das Produkt aufgedruckt hätten.

Farbangaben
Geben Sie die Farben bitte immer in Pantone oder HKS an. So ist es uns möglich, mit den entsprechenden Farbfächern über eine eindeutige Farbvorgabe zu sprechen.
Anmerkung: JPGs oder die Bilder am Bildschirm sind von PC zu PC bzw. Ihrem Ausdruck und unserem Ausdruck sehr unterschiedlich, da viele EDV-Systeme Farbtechnisch nicht kalibriert sind.

Andruckmuster
Bei Druckausführung in Euro-Skala wird ein Andruck empfohlen, um zu gewährleisten, dass das Druckergebnis mit Ihren Vorgaben übereinstimmt

Quelle: www.wikipedia.de

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Made in Germany

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Kompetenz seit 1920

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